Wenn man sich für eine Ausbildung interessiert, dann möchte man natürlich auch wissen, wie viel man in dem jeweiligen Beruf verdient. Im Falle des Industriekaufmanns hat man hier einen großen Vorteil, der es aber auch schwermacht, ein genaues Gehalt anzugeben. Weitere Informationen findest Du um nachfolgenden Artikel.

 

Die Inhalte in diesem Beitrag auf einen Blick:

Gehalt Industriekaufmann

Gehalt eines Auszubildenden zum Industriekaufmann

Das Gehalt nach der Ausbildung Industriekaufmann

Lage auf dem Arbeitsmarkt

Mehr Geld durch Weiterbildungen

Nach dem richtigen Arbeitgeber suchen

Fazit



Bezahlung Industriekaufmann

Gehalt Industriekaufmann

 

Als Industriekaufmann kann man in praktisch jeder Branche arbeiten, da jedes Unternehmen Industriekaufleute braucht. Je nach Branche und der hier üblichen Bezahlung kann die Bezahlung also auch stark schwanken.

Pauschal sagen kann man allerdings, dass sich eine Ausbildung, und auch später eine Anstellung nach abgeschlossener Ausbildung, vor allem bei großen Unternehmen lohnt. Diese übernehmen in vielen Fällen auch ihre Auszubildenden nach der Ausbildung, sodass man sich nach dieser nicht erst auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen muss.

Gehalt eines Auszubildenden zum Industriekaufmann

 

Die Voraussetzung, um eine Ausbildung als Industriekaufmann machen zu können, sind vergleichsweise hoch. Viele Unternehmen verlangen ein Abitur oder wenigstens ein Fachabitur, anders als in anderen Ausbildungen, wo ein Real- oder auch Hauptschulabschluss bereits für einen Ausbildungsplatz genügt. Dementsprechend hoch ist auch das Gehalt, mit dem man als Auszubildender hier rechnen kann.

Bereits im ersten Lehrjahr liegt die Ausbildungsvergütung bei durchschnittlich 895 Euro. Im zweiten Jahr der Ausbildung steigt diese Vergütung bereits auf 950 Euro an, und im dritten Jahr liegt man mit 1050 Euro bereits im vierstelligen Bereich. Dieses Gehalt ist aber natürlich nur ein Durchschnittswert. In der Praxis ist das Gehalt unterschiedlich, bei kleineren Betrieben häufig geringer und bei größeren Betrieben zumeist höher. Viele Unternehmen bieten ihren Auszubildenden allerdings auch gewisse Extras an, welche man bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz neben dem Gehalt auf jeden Fall auch beachten sollte.

Denn diese können in vielen Fällen eine ganze Menge ausmachen. So gibt es Unternehmen, welche ihren Auszubildenden eine Wohnung oder eine andere Unterkunft zur Verfügung stellen. In sehr vielen Fällen wird den Auszubildenden ein eigenes Notebook zur Verfügung gestellt. Dieses hilft einem, einen Überblick zu behalten und alle Informationen für einen erfolgreichen Abschluss zu erhalten, wenn man, wie in dieser Ausbildung üblich, zwischen mehreren Abteilugen hin- und herwechselt.

Nach der Ausbildung ist das Gehalt natürlich von der Abschlussnote mit abhängig, und auch die Chancen für eine weitere Karriere werden von dieser mitbestimmt. Dementsprechend stellt ein solches Notebook einen großen Vorteil dar.

Das Gehalt nach der Ausbildung Industriekaufmann

 

Nicht nur für die Zeit während der Ausbildung ist das Gehalt wichtig, sondern auch für die Zeit nach der Ausbildung. Schließlich möchte man durch die abgeschlossene Ausbildung mehr Gehalt auf seinem Konto sehen, als dies bei anderen Menschen, ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung, der Fall ist. Welches Gehalt man genau bekommt, ist natürlich auch wieder je nach Arbeitgeber unterschiedlich.

Mittlerweile ist es allerdings üblich, dass Unternehmen bei guten Zensuren während der Ausbildung die Auszubildenden hinterher übernehmen. Man kann sich somit bereits vorher kundig machen, was einen wohl für ein Gehalt nach der Ausbildung beim jeweiligen Unternehmen erwartet.

Wenn man nach der Ausbildung nicht übernommen wird, kann dieses Gehalt stark unterschiedlich sein, je nachdem was für eine Stelle man bekommen kann. Nach der Ausbildung liegt das Gehalt für einen Industriekaufmann bei 1800 bis 3000 Euro. Direkt nach der Ausbildung wird man vermutlich erst einmal mit einem geringeren Gehalt einsteigen.

Dieses steigt dann mit der Zeit, in der man sich im Betrieb befindet, an. Jedoch sollte man sich auch mit dem Gedanken beschäftigen, nach der Ausbildung und dem Einsteigen in das Berufsleben den Arbeitgeber zu wechseln. Denn auch bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes ist es möglich, eine deutliche Steigerung seines Gehaltes zu bekommen.

Lage auf dem Arbeitsmarkt

 

Wenn es um das Gehalt geht, ist natürlich auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr wichtig. Auch die Suche nach einer Stelle wird bei guter Lage auf dem Arbeitsmarkt stark erleichtert. Als Industriekaufmann hat man hier einen großen Vorteil: Man ist von der Branche unabhängig, da man in jeder Branche arbeiten kann.

Wenn man beispielsweise eine spezialisierte Ausbildung in der Automobilbranche absolviert, hat man ein Problem, wenn es dieser mal weniger gut gehen sollte. Aber als Industriekaufmann wird man dieses Problem nicht haben, da man dann einfach die Branche wechseln kann. Industriekaufleute sind heute und wohl auch noch in Zukunft sehr gefragt.

Somit gibt es jetzt und auch in der näheren Zukunft garantiert keine Probleme für Industriekaufleute auf dem Arbeitsmarkt. Auch für die entferntere Zukunft sind die Chancen auf eine gute Stelle sehr hoch.



Mehr Geld durch Weiterbildungen

 

Wenn man als Industriekaufmann sein Gehalt erhöhen will, dann sollte man sich auf jeden Fall für eine Weiterbildung nach der Ausbildung entscheiden. Diese öffnet einem nämlich die Möglichkeit, eine Führungsposition in einem Unternehmen einnehmen zu können. Und auf einer solchen Führungsposition verdient man natürlich deutlich mehr. Mögliche Weiterbildungen sind die Weiterbildung zum Fachkaufmann IHK oder die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter.

Diese dauern zwischen zwei und vier Jahren, je nachdem ob man die Weiterbildung lieber in Voll- oder in Teilzeit absolvieren möchte. Das Gehalt nach einer solchen Weiterbildung kann man allerdings nicht genau angeben, da es sehr davon abhängt, was für eine Position man mit ihr letztendlich erreichen kann

Nach dem richtigen Arbeitgeber suchen

 

Wenn man sich für die Ausbildung zum Industriekaufmann interessiert, dann sollte man sich vorher genau über die Möglichkeiten, welche sich einem bieten, informieren. Am besten sucht man im Internet nach den Ausbildungsstellen, welche für einen in Frage kommen würden. Nun schreibt man auf, welche Vor- und Nachteile der jeweilige Arbeitgeber einem bringt.

Zum Teil können auch weiter entfernte Unternehmen in Betracht kommen, wenn diese einen dann eine Unterkunft für die Zeit der Ausbildung stellen. Aber man sollte sich auch, gerade wenn es um das Gehalt geht, verschiedene Ausbildungsstellen ansehen. Dabei gilt es, nicht nur auf die Zeit der Ausbildung zu schauen.

Denn Industriekaufmänner sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt, und dementsprechend ist es auch fast immer so, dass man nach der Ausbildung von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird. Und auch hier gibt es große Unterschiede hinsichtlich des Gehaltes. Leider ist es nicht immer möglich, herauszubekommen, welches Gehalt denn nach der Ausbildung gezahlt wird.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass ein großes Unternehmen meistens bessere Möglichkeiten bietet. Auf der anderen Seite befindet man sich bei einem kleineren Arbeitgeber aber auch in einem familiäreren Umfeld, bei dem man sich einfach wohler fühlt. Eine Möglichkeit, um das Unternehmen, in dem man seine Ausbildung machen möchte, kennen zu lernen, stellt ein Praktikum dar.

Auch ein kurzes Praktikum, welches beispielsweise eine Woche lang ist, kann helfen, sich für ein Unternehmen zu entscheiden. Aber gerade das Gehalt unterscheidet sich je nach Größe des Unternehmens und der Branche in der man seine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert stark.

Fazit

 

Als Industriekaufmann kann man bereits während und auch nach seiner Ausbildung mit einem guten Gehalt rechnen. Dies liegt über dem Durchschnitt anderer Ausbildungsberufe. Entscheidend für das Gehalt während einer Ausbildung ist die Größe des Unternehmens.

Große Unternehmen bieten zumeist ein höheres Gehalt als kleine Unternehmen. Aber auch hier gilt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Natürlich ist es auch möglich, dass ein kleines Unternehmen ein sehr gutes Gehalt zahlt, dies ist aber unwahrscheinlicher als in großen Unternehmen. Nach der Ausbildung ist es wichtig, dass man eine Weiterbildung absolviert. Denn diese ermöglicht es einem, eine Führungsposition mit dementsprechend guter Bezahlung zu erhalten.

Die Aussichten für ausgebildete Industriekaufmänner sind sehr gut, gerade deshalb, weil man hinsichtlich der Branche in der man arbeitet über eine sehr große Flexibilität verfügt.

 

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